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Bei diesem Stromtarif kann leider keine Ersparnis berechnet werden. Geben Sie jedoch Ihre Daten ein, um diesen auszuwählen. Falls Sie Ihren Verbrauch nicht kennen, geben Sie bitte Ihre Haushaltsgröße an. Um Ihren Stromtarif zu berechnen, tragen Sie bitte Ihre Postleitzahl und Ihren Stromverbrauch in kWh/Jahr ein. Falls Sie Ihren Jahresverbrauch nicht kennen, geben Sie bitte die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt an.

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Preisentwicklung Erdgas und Strom

Die Großhandelspreise, zu denen die Energieversorger bzw. MONTANA einkaufen, sind für die Energieträger Erdgas und Strom rasant gestiegen.                                                  Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Unsicherheiten treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Warum sind die Energieträger Strom und Erdgas in den vergangenen Wochen und Monaten gestiegen?
Weil Angebot und Nachfrage an den Energiemärkten derzeit nicht im Gleichgewicht sind. Die Hintergründe dafür erläutern wir nachfolgend.

Erdgaspreise auf historischem Höchststand

Die Erdgaspreise an der Handelsplattform PEGAS CEGH Gas Exchange befinden sich auf einem historischen Hoch. Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) liegt im Oktober 2022 um 340,4 % höher als im Oktober 2021. Nähere Informationen zur Entwicklung des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) finden Sie gerne hier.

 

Ursachen und Hintergründe:

  • Ukraine-Krieg: Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu hoher Nervosität auf dem Gasmarkt geführt. Nachdem Russland Mitte Juni die Gasflüsse über die Nord Stream 1 zunächst um 60 Prozent reduziert hat und die Mengen nach Abschluss der planmäßigen Wartung Ende Juli 2022 noch weiter gedrosselt hat, ist die Importmenge spürbar zurückgegangen. Importeure und Großhändler müssen diese fehlenden Mengen zu deutlich höheren Preisen anderweitig beschaffen.
  • Rückgriff auf Flüssigerdgas (LNG): Das fehlende russische Erdgas soll künftig vermehrt durch Flüssigerdgas substituiert werden. Die weltweit hohe Nachfrage nach noch verfügbaren LNG-Mengen treibt die Preise für Erdgas weiter nach oben. Hinzu kommt: Eine Explosion am 8. Juni lässt ein großes US-amerikanisches Flüssigerdgas-Terminal für mehrere Monate ausfallen und verschärft die Gasknappheit.
  • Gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig knappen Speichervorräten: Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung, der nach dem Corona-Einbruch eingesetzt hat, ist die Nachfrage nach Gas weltweit stark gestiegen. Die Gasspeicher in Deutschland und Österreich müssen für den kommenden Winter in den nächsten 4 Monaten befüllt werden, dies verursacht eine zusätzliche Nachfrage auf dem ohnedies sehr angespannten Gasmarkt und treibt damit die Gaspreise weiter in die Höhe.

 

 

 

Entwicklung Erdgaspreis

Preisentwicklung Strom

Die Großhandelspreise für Strom befinden sich auf einem historischen Hoch. Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI-gewichtet) liegt im Oktober 2022 um 319,9 % höher als im Oktober 2021. Nähere Informationen zur Entwicklung des Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) finden Sie gerne hier.

 

Ursachen und Hintergründe

  • Bildung des Marktpreises: Der Marktpreis für Strom richtet sich nach den an den Strombörsen jeweils aktuell notierten Preisen. Zu diesem Börsenpreis können Stromlieferanten entweder an der Strombörse, bei Großhändlern oder direkt bei Stromproduzenten die benötigte Strommenge zukaufen. Stromproduzenten - egal, ob es sich um Betreiber von fossilen Kraftwerken handelt, die beispielsweise mit Gas Strom erzeugen, oder um Betreiber von Wasserkraftanlagen oder Windparks, werden für den erzeugten Strom den jeweils aktuellen Marktpreis verlangen. Das bedeutet, dass dieser Marktpreis auch für Strom aus erneuerbaren Energiequellen (wie z.B. Wasser, Sonne oder Wind) verlangt wird.

  • Preisanstieg bei den Brennstoffen: Da zur Stromproduktion nach wie vor in erheblichem Umfang Erdgas und Kohle benötigt werden, wirken sich die massiv gestiegenen Rohstoffpreise und die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Erdgas- und Kohlelieferungen stark auf die Strompreise aus.
  • Produktionsausfälle in Frankreich: Seit Monaten steht ein Teil der französischen Kernkraftwerke aus technischen Gründen nicht oder nicht vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung. Damit muss Frankreich, eigentlich Exporteur von Strom, die fehlenden Mengen aus anderen Ländern importieren. Durch die Kopplung der Märkte gibt diese Situation auch den Preisen hierzulande Auftrieb.
  • Atomausstieg: Die letzten Atomkraftwerke gehen in Deutschland bis Ende 2022 vom Netz. Dadurch verknappen sich die Stromkapazitäten. Kurzfristig wird dies durch den Einsatz fossiler Energien, mittel- und langfristig durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ausgeglichen. 

 

Entwicklung Strompreis