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Bei diesem Erdgastarif kann leider keine Ersparnis berechnet werden. Geben Sie jedoch Ihre Daten ein, um diesen auszuwählen. Falls Sie Ihren Verbrauch nicht kennen, geben Sie bitte Ihre Haushaltsgröße an. Um Ihren Erdgastarif zu berechnen, tragen Sie bitte Ihre Postleitzahl und Ihren Erdgasverbrauch in kWh/Jahr ein. Falls Sie Ihren Jahresverbrauch nicht kennen, geben Sie bitte Ihre Haushaltsgröße an.

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Bei diesem Stromtarif kann leider keine Ersparnis berechnet werden. Geben Sie jedoch Ihre Daten ein, um diesen auszuwählen. Falls Sie Ihren Verbrauch nicht kennen, geben Sie bitte Ihre Haushaltsgröße an. Um Ihren Stromtarif zu berechnen, tragen Sie bitte Ihre Postleitzahl und Ihren Stromverbrauch in kWh/Jahr ein. Falls Sie Ihren Jahresverbrauch nicht kennen, geben Sie bitte die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt an.

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Preisentwicklung Erdgas und Strom

Die Großhandelspreise, zu denen die Energieversorger bzw. MONTANA einkaufen, sind für die Energieträger Erdgas und Strom rasant gestiegen.                                                  Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Unsicherheiten treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Warum sind die Energieträger Strom und Erdgas in den vergangenen Wochen und Monaten gestiegen?
Weil Angebot und Nachfrage an den Energiemärkten derzeit nicht im Gleichgewicht sind. Die Hintergründe dafür erläutern wir nachfolgend.

Erdgaspreise auf historischem Höchststand

Die Erdgaspreise an der Handelsplattform PEGAS CEGH Gas Exchange befinden sich auf einem historischen Hoch. Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) liegt im Dezember 2022 um 93,1 % höher als im Dezember 2021. Nähere Informationen zur Entwicklung des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) finden Sie gerne hier.

 

Ursachen und Hintergründe:

  • Ukraine-Krieg: Der russische Angriff auf die Ukraine hat den europäischen Gasmarkt völlig verändert. Russland hat die Gasflüsse durch die Gasleitung Nord stream 1 zunächst schrittweise reduziert und seit Anfang September vollständig gedrosselt. Die fehlenden Mengen können nur teilweise durch erhöhte Einfuhren aus Norwegen und aus den Niederlanden kompensiert werden. Importeure und Großhändler müssen die fehlenden Mengen zu deutlich höheren Preisen anderweitig beschaffen.
  • Rückgriff auf Flüssigerdgas (LNG): Das fehlende russische Erdgas wird vermehrt durch Flüssigerdgas substituiert. Die weltweit hohe Nachfrage nach noch verfügbaren LNG-Mengen treibt die Preise für Erdgas weiter nach oben. 
  • Gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig knappen Speichervorräten: Die Zielvorgaben in Österreich, aber auch durch die EU für die europäischen Speicher, zur Befüllung der Gasspeicher wurden dank der milden Witterung im Herbst bereits vorzeitig erreicht. Dieser Erfolg dämpft die Sorge vor Engpässen im Winter: Wenn es gelingt, auch die Einsparziele des Bundesministeriums für Klimaschutz Mission 11 beim Verbrauch zu erreichen, und die derzeitigen Importmengen weitgehend stabil bleiben, so stehen die Chancen gut, ohne Gasmangellage durch den Winter zu kommen. 

 

 

 

 

Entwicklung Erdgaspreis

Preisentwicklung Strom

Die Großhandelspreise für Strom befinden sich auf einem historischen Hoch. Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI-gewichtet) liegt im Dezember 2022 um 336,6 % höher als im Dezember 2021. Nähere Informationen zur Entwicklung des Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) finden Sie gerne hier.

 

Ursachen und Hintergründe

  • Bildung des Marktpreises: Der Marktpreis für Strom richtet sich nach den an den Strombörsen jeweils aktuell notierten Preisen. Zu diesem Börsenpreis können Stromlieferanten entweder an der Strombörse, bei Großhändlern oder direkt bei Stromproduzenten die benötigte Strommenge zukaufen. Stromproduzenten - egal, ob es sich um Betreiber von fossilen Kraftwerken handelt, die beispielsweise mit Gas Strom erzeugen, oder um Betreiber von Wasserkraftanlagen oder Windparks, werden für den erzeugten Strom den jeweils aktuellen Marktpreis verlangen. Das bedeutet, dass dieser Marktpreis auch für Strom aus erneuerbaren Energiequellen (wie z.B. Wasser, Sonne oder Wind) verlangt wird.

  • Preisanstieg bei den Brennstoffen: Da zur Stromproduktion nach wie vor in erheblichem Umfang Erdgas und Kohle benötigt werden, wirken sich die massiv gestiegenen Rohstoffpreise und die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Erdgas- und Kohlelieferungen stark auf die Strompreise aus.
  • Produktionsausfälle in Frankreich: Seit Monaten steht ein Teil der französischen Kernkraftwerke aus technischen Gründen nicht oder nicht vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung. Damit muss Frankreich, eigentlich Exporteur von Strom, die fehlenden Mengen aus anderen Ländern importieren. Durch die Kopplung der Märkte gibt diese Situation auch den Preisen hierzulande Auftrieb.

 

 

 

 

Entwicklung Strompreis